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September 2014

Steuerrecht: Servicesteuer TASI in vielen Gemeinden zum 16.10.2014 fällig

In Gemeinden, in welchen die Hebesätze der neuen kommunalen Servicesteuer TASI erst jetzt zum 18. September 2014 veröffentlicht wurden, muss der Steuerschuldner die erste Rate der TASI zum 16. Oktober 2014 begleichen.

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Servicesteuer TASI in vielen Gemeinden zum 16.10.2014 fällig

Gemeinden, welche die Hebesätze der neuen kommunalen Servicesteuer TASI nicht bereits zum 31.05.2014 veröffentlicht haben, konnten dies nun bis zum 18. September 2014 tun. In 65% der italienischen Gemeinden müssen die Steuerschuldner nun die erste Rate der TASI zum 16. Oktober 2014 begleichen. Der Saldo ist zum 16. Dezember 2014 fällig.

 

659 Gemeinden haben dagegen die Hebesätze der TASI noch immer nicht veröffnetlicht. In disen Gemeinden ist die TASI automatisch zum 16. Dezember 2014 mit einem Hebesatz von 1 Promille vom Katasterertrag der Immobilie fällig.

 

Die TASI ist eine Bringschuld, was heißt dass der Steuerschuldner diese eigenständig zu berechnen und ohne spezielle Aufforderung von Seiten der Gemeinde fristgerecht zu begleichen hat. Die Hebesätze werden von den Gemeinden für gewöhnlich auf den eigenen Webseiten veröffentlicht. Ist dies nicht der Fall, gibt Ihnen das „Ufficio Tributi“ Ihrer Gemeinde Auskunft über die Höhe des Hebesatzes. Auch wenn sich die anfallende Steuer durchaus selbst berechnen lässt, ist es doch immer Ratsam einen Steuerberater hinzuzufügen da dieser alle Eventualitäten und Sonderfälle kennt und bei der Berechnung entsprechend berücksichtigt.

 

Weitere Informationen zur TASI finden Sie hier.

August 2014

Katasterreform nimmt seinen Lauf

Am 01. August 2014 wurde der bereits seit langem angekündigten Katasterreform mit einem ersten Gesetzentwurf nun endgültig grünes Licht gegeben.

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Katasterreform nimmt seinen Lauf

Am 01. August 2014 wurde der bereits seit langem angekündigten Katasterreform mit einem ersten Gesetzentwurf nun endgültig grünes Licht gegeben.

Ziel der Neuregelung des Katasters ist neben der Vereinheitlichung der Katasterwerte vor allem die Anpassung der Katastererträge an die tatsächlichen Marktpreise. Aktuell liegt eine große Kluft zwischen diesen beiden Werten welche mancherorts sogar um knapp 300% voneinander abweichen und sich teilweiße absurde Szenarien ergeben. So ist es zum Beispiel keine Seltenheit, dass eine Immobilie in unspektakulärer Lage im Landesinneren einen höheren Katasterertrag ausweist als eine vergleichbar große Immobilie in attraktiver Lage und mit entsprechend höherem Marktwert.

Ausgehend von der Tatsache jedoch, dass in Italien nahezu alle immobilien-bezogenen Steuern vom Katastertrag berechnet werden ist diese Neuregelung ein äußerst heikles Thema was bereits jetzt die Gemüter erhitzt: Neben der Grunderwerbsteuer welche sich in Italien in Register-, Kataster und Hypothekensteuer aufteilt, werden auch die kommunale Grundsteuer IMU und die in diesem Jahr neu eingeführte Servicesteuer TASI vom Katastertrag berechnet. Eine Anpassung des Katastertrages an die tatsächlichen Marktpreise ohne Angleichung der Hebesätze hätte dementsprechend eine massive Erhöhung der diversen Immobiliensteuern zur Folge! Auch soll sich der Katasterertrag künftig nicht mehr aus der Anzahl der Räume errechnen sondern rein aus der Nettowohnfläche berechnet werden. Auch hier befürchten Immobilienbesitzer weitere Nachteile.

Die Politiker wiegeln derweilen ab: das Steueraufkommen der Gemeinden soll sich trotz Katasterreform nicht erhöhen. Wer am Ende Recht behält und wie genau sich die Katasterreform finanziell auf jeden einzelnen Immobilienbesitzer auswirkt bleibt abzuwarten. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

(Quelle: lanazione.it vom 05.08.2014)

August 2014

Neue Regelung für Heizungen und Klimananlagen

Ab dem 15.10.2014 müssen Immobilienbesitzer ihre Heiz- und Klimaanlagen mit einem “Libretto di Impianto” – einer Art Ausweis - austatten, in welchem alle Kontroll- und Wartungsarbeiten protokolliert werden.

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Neue Regelung für Heizungen und Klimananlagen

Ursprüngllich sollte diese Regel bereits zum 01. Juni eingeführt werden, wurde dann aber auf den 15. Oktober 2014 verschoben: ab diesem Datum müssen Immobilienbesitzer ihre Heiz- und Klimaanlagen mit einem “Libretto di Impianto” – einer Art Ausweis - austatten, in welchem alle Kontroll- und Wartungsarbeiten protokolliert werden, so dass der gesamte Lebenszyklus der Heiz- bzw. Klimaanlage nachvollzogen werden kann. Da diese Regelung nicht nur neue, sondern auch bereits installierte Heiz- und Klimaanlagen betrifft, müssen Immobilienbesitzer die entsprechenden Vorlagen aus dem Internet ausdrucken und ausfüllen. Die Techniker, welche die Wartungsarbeiten an den Anlagen vornehmen, müssen dagegen die Energieeffizienz der Anlagen darin festhalten.

 

Achtung:

Sollte der Immobilienbesitzer künftig keinen solchen Ausweis für seine Heiz- oder Klimaanlage vorlegen können, riskiert er eine Strafe zwischen 500 und 3.000 Euro.

 

Gut zu wissen:

Die regelmäßige Wartung der Heizanlage wird von Gesetzeswegen als “gewöhnliche Wartungsarbeit” betrachtet und daher mit dem verminderten Mehrwertsteuersatz von 10% berechnet. Wurde Ihnen fälschlicherweise der normale Steuersatz von 22% berechnet, so können Sie die zuviel bezahlte Steuer von der beauftragten Firma zurückverlangen (diese kann den Betrag binnen zwei Jahren wiederum vom Staat zurückfordern insofern nachgewiesen wird, dass der angeforderte Betrag auch tatsächlich an den Kunden zurückbezahlt wurde).


 

Juli 2014

Elektronische Zahlung von Steuern und Gebühren

Wie bereits zu Beginn des Jahres angekündigt, wurde nun bestätigt, dass ab dem 1. Oktober 2014 alle Zahlungen von italienischen Steuern und Gebühren ausschließlich über einen elektronischen Zahlungsweg erfolgen dürfen.

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Elektronische Zahlung von Steuern und Gebühren

Wie bereits zu Beginn des Jahres angekündigt, wurde nun bestätigt, dass ab dem 1. Oktober 2014 alle Zahlungen von italienischen Steuern und Gebühren ausschließlich über einen elektronischen Zahlungsweg erfolgen dürfen. Diese neue Regel gilt für Unternehmen genauso wie für Privatpersonen.

 

Für die elektronische Zahlung stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. Das elektronische Zahlungssystem des Finanzamtes (Entratel und Fisconline) für den Fall das die Steuerschuld mit einem Steuerguthaben beglichen wird (Modello F24 „a zero“) 

  2. Das elektronische Zahlungssystem des Finanzamtes (Entratel und Fisconline) oder das der einhebungsbeauftragten Agentur (Homebanking von Bank und Postbank) für  kompensierte Steuerzahlungen mit Restschuld (Modello F24 con saldo positivo) 

  3. Das elektronische Zahlungssystem des Finanzamtes (Entratel und Fisconline) oder der einhebungsbeauftragten Agentur (Homebanking von Bank und Postbank) für Zahlungen von über 1.000 Euro

Nicht ansässige Steuerzahler dürfte diese Nachricht freuen, erleichtert doch vor allem die Zahlungsmöglichkeit via Onlinebanking den bürokratischen Ablauf erheblich!

(Quelle: fiscoetasse.com vom 27.6.2014)

 

 

Juni 2014

Zahlung mit EC-Karte auf dem Vormarsch

Ab dem 30.06.2014 sind in Italien alle Groß- und Einzelhändler sowie jegliche Art von Dienstleister dazu verpflichtet, ab einem Betrag von 30 Euro, Zahlungen per EC-Karte zu akzeptieren.

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Zahlung mit EC-Karte auf dem Vormarsch

Ab dem 30.06.2014 sind in Italien alle Groß- und Einzelhändler sowie jegliche Art von Dienstleister dazu verpflichtet, ab einem Betrag von 30 Euro, Zahlungen per EC-Karte zu akzeptieren. Das entsprechende Gesetz sollte ursprünglich bereits Anfang Januar in Kraft treten, wurde dann aber – wie so oft – erst einmal verschoben. Seit dem 30. März sind nun bereits größere Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von über 200.000 Euro an diese neue Regel gebunden. Ab dem 30. Juni wird das Gesetz jetzt auf alle Unternehmen und Dienstleister erweitert, unabhängig vom Jahresumsatz.

 

Ist es bisher durchaus keine Seltenheit in Italien vielerorts seine Rechnungen nur anhand von Barzahlung begleichen zu können, so sollte sich dies nun dank des neuen Gesetztes nach und nach ändern. Bei der Verabschiedung des Gesetzes stand allerdings nicht (nur) die Konsumerfreundlichkeit im Vordergrund, vielmehr erhofft sich der italienische Staat einen weiteren Schritt in Richtung des transparenten Geldtransfers und der damit verbundenen Eindämmung der Steuerhinterziehung.

 

Da bislang noch keine Strafe für die Nichterfüllung dieses Gesetzes vorgesehen ist, bleibt allerdings abzuwarten in welchem Ausmaß die neue Regelung vor allem bei kleineren Unternehmen und Dienstleistern Anwendung findet.

(Quelle: fiscoetasse.com vom 24.06.2014)

 

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Stand: 02/2014
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