DE  |  EN  |  IT
Der informative Immobilienmarkt am Gardasee
Aktuelle Meldungen

« zurück

Aktuelle Meldungen

Seite 1 von 3, Ergebnisse 1-5

1 2 3 »

April 2016

 

Besteuerung von Segel- und Motorbooten aufgehoben

Da der Markt der von der Luxussteuer betroffenen Güter als Reaktion einen starken Einbruch verzeichnete, entschied sich der Staat, diese Zahlungsaufforderung gegenüber Bootsbesitzern von Yachten, Sport- und Segelbooten zum 1. Januar 2016 komplett aufzuheben.

weiter lesen

Text/Artikel schließen

Besteuerung von Segel- und Motorbooten aufgehoben

Da der Markt der von der Luxussteuer betroffenen Güter als Reaktion einen starken Einbruch verzeichnete, entschied sich der Staat, diese Zahlungsforderung gegenüber Bootsbesitzern von Yachten, Sport- und Segelbooten zum 1. Januar 2016 komplett aufzuheben. Denn nicht nur wurden die Haltungskosten für Boote damit erheblich teuer, sondern war auch die Höhe der Beträge meist unverhältnismäßig zum tatsächlichen Wert der Boote angesetzt, nicht zuletzt auch aufgrund des Alters der Boote.

 

Im Rahmen des Stabilitätsgesetzes wurden im Jahr 2011 die Bestimmungen für die Besteuerung von Luxusautos, Booten und Flugzeuge sowie die Steuer für Sportboote, die eine Länge von mehr als 10 Meter aufweisen, festgelegt. Im Jahr 2013 wurde diese Zahlungsforderung gegenüber Bootsbesitzern geändert und bezog sich fortan auf die Besteuerung von Yachten mit einer Länge ab 14,01 Metern und betrugen dann den halben Betrag für Segelboote, bis diese Steuer schließlich in 2016 komplett gestrichen wurde.




 

April 2016

5 Jahre GardaLiving...und ein "Facelift" zum Geburtstag!

Im Juni 2016 wird unser Gardasee-Immobilienportal www.garda-living.com bereits 5 Jahre alt! Zum Geburtstag gönnen wir uns dieses Jahr daher ein besonderes Geschenk und gehen bereits Anfang Mai mit einem Relaunch an den Start!

weiter lesen

Text/Artikel schließen

5 Jahre GardaLiving...und ein "Facelift" zum Geburtstag!

 

Im Juni 2016 wird unser Gardasee-Immobilienportal www.garda-living.com bereits 5 Jahre alt! Zum Geburtstag gönnen wir uns dieses Jahr daher ein besonderes Geschenk und gehen bereits Anfang Mai mit einem Relaunch an den Start!

 

Was bedeutet der Webseiten-Relaunch von www.garda-living.com?

 

Tausende von deutschsprachigen Usern suchen monatlich auf GardaLiving gezielt nach einem Haus oder einer Wohnung am Gardasee. Die Überarbeitung unseres Gardasee-Immobilienportals beinhaltet die Verbesserung der Erscheinung, Atmosphäre, Nutzerfreundlichkeit und Inhalte. Die gestiegenen Ansprüche von Besuchern und Kunden der Plattform stehen bei der Optimierung im Mittelpunkt.

 

GardaLiving belohnt mit dem Relaunch das stetig aufgebaute Vertrauen: zahlreiche private Immobilien-Anbieter, Dienstleister und Immobilienmakler nutzen seit dem Jahr 2011 den Service des Immobilien Portals für den Gardasee. Die Benutzer-Ansprüche der Anbieter, aber auch die der Besucher steigen ständig. Mit dem Relaunch der Webseite wird GardaLiving sowohl Anbieter- als auch User-Ansprüchen gerecht.


Das klare Design, frische und unaufdringliche Farben sowie leicht auffindbare Inhalte und gut lesbare Texte verfolgen ein klares Ziel: einfacher und schneller Zugriff auf passende Immobilienangebote und  wichtige Informationen rund um die Immobilie am Gardasee.


Auch der rasante technische Fortschritt und die stetig wachsende Vorliebe für Smart-Phone-Geräte wurde beim Relaunch von www.garda-living.com beachtet:  Optimiert für moderne Browser und den Zugriff von Smart-Phone-Geräten können sich die Besucher endlich ungehindert Zugang verschaffen – wann und wo sie wollen. Die Verknüpfung mit den Social-Media-Portalen wie Facebook, LinkedIn und Pinterest ist mit am Start – hier informiert GardaLiving kurzfristig über Neuigkeiten. 

 

Der Countdown läuft!

 

April 2016

Einspruch gegen TV- und Rundfunkgebühren über die Stromrechnung - verlängert bis 16. Mai 2016

Ab Juli werden in Italien die Fernseh- und Rundfunkgebühren automatisch über die Stromrechnung eingezogen. Wie kann jedoch Einspruch gegen diese erzwungene Abgabe eingelegt werden?

weiter lesen

Text/Artikel schließen

Einspruch gegen TV- und Rundfunkgebühren über die Stromrechnung

 

In Italien wurde kürzlich beschlossen, dass die Fernseh- und Rundfunkgebühren automatisch über die Stromrechnung eingezogen werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, das geschätzte Drittel der Nichtzahler zur Entrichtung der Gebühr zu verpflichten. Nicht jeder besitzt in seiner Immobilie am Gardasee einen Fernseher, Radio oder Internet. Wie kann jedoch Einspruch gegen die erzwungene Abgabe über die monatlichen Stromrechnungen eingelegt werden? Im folgenden Beitrag finden Sie die Antworten zu diesen Fragen:

 

  1. Was bedeutet die Stromrechnung mit Rundfunkgebühren?
  2. Wer muss zahlen?
  3. Wie hoch sind die Raten der „Canone Rai“?
  4. Was passiert, wenn man nicht zahlt?
  5. Was tun, wenn kein TV oder Radio in der Immobilie am Gardasee vorhanden ist?
  6. Wie kann man einen Einspruch gegen den automatischen Einzug der Rundfunkgebühren über die Stromrechnung formulieren?
  7. Gründe um von der Zahlung befreit zu werden
  8. Verlinkungen zu hilfreichen Vordrucken auf Italienisch
1. Was bedeutet die Stromrechnung mit Rundfunkgebühren?

Wie bereits in den News zum Stabilitätsgesetz 2016 angekündigt, wird ab sofort über die Stromrechnung von der Rai (Radiotelevisione italiana S.p.A.) zur Kasse gebeten.

 

2. Wer muss zahlen?

Jeder Besitzer einer Immobilie mit Stromanschluss wird künftig die Abgaben für Fernseh- und Rundfunkgebühren zahlen müssen. Problematisch ist diese entschiedene Vorgehensweise, da hierbei nicht berücksichtigt wurde, ob jeder Eigentümer tatsächlich einen Fernseh- oder Rundfunkgerät besitzt oder es sich vielleicht um einen weiteren Wohnsitz ein und desselben Beitragszahlers handelt.

 

3. Wie hoch sind die Raten der „Canone Rai“?

Die Rundfunkgebühren von 100 Euro jährlich werden in 10 aufeinanderfolgenden Raten auf die Stromrechnung aufgeschlagen, beginnend ab Juli 2016. In der ersten Abrechnung im Juli 2016 ist allerdings nicht nur die monatliche Rate von 10 Euro fällig, sondern auch weitere 60 Euro für das erste Semester, also für die Monate Januar bis Juni 2016. Bei den bimestralen Abrechnungssystemen betragen die Raten für die RAI stets 20 Euro pro Rechnung.

 

4. Was passiert, wenn man nicht zahlt?

Fest steht, wer die Zahlung verweigert, wird umgehend dem Finanzamt gemeldet und muss eine Strafe über 30 Euro zahlen. Bleibt die Verweigerung der Zahlung weiterhin bestehen, erfolgt eine Kontrolle durch das Finanzamt oder die Rundfunkanstalt. Sollte bei der Prüfung eine Falschaussage seitens des Beitragszahlers festgestellt werden, wird neben einer Strafe von 500 Euro auch ein Strafverfahren eingeleitet.

 

5. Was tun, wenn kein TV oder Radio in der Immobilie am Gardasee vorhanden ist?

Für den tatsächlichen Fall, dass eine Immobilie trotz Stromanschluss wahrhaftig über keine Verbindung in das Rundfunknetz verfügt oder aber der Betrag bereits über eine andere Immobilie beglichen wird, muss der Immobilienbesitzer einen entsprechenden Nachweis erbringen um von der Zahlung befreit zu werden.

 

6. Wie kann man einen Einspruch gegen den automatischen Einzug der Rundfunkgebühren über die Stromrechnung formulieren?

Der Einspruch ist jedes Jahr aufs Neue zu formulieren und muss über die von der Agentur der Einnahmen bereitgestellten Formulare geschehen. Eine Ausweißkopie ist stets beizulegen.

  • Bis zum 30. April eines jeden Jahres muss der Einspruch per Einschreiben an Direzione Provinciale I di Torino, Casella Postale 22 – 10121 Torino (To), Agenzia delle Entrate, Ufficio territoriale di Torino 1, Sportello S.A.T. eingereicht werden.

  • Entscheidet man sich für den telematischem Weg, so kann man den Einspruch bis zum 10. Mai eines jeden Jahres über den Fisconline- oder Entratel-Zugang auf der Seite der Agentur der Einnahmen

Aktuell: für das Jahr 2016 wurde die Einspruchsfrist bis zum 16. Mai verlängert!

März 2016

Gardasee: Das Projekt der Kläranlage auf der Brescianer Seite wurde bewilligt

Um die Wasserqualität des Gardasees zu schützen und zu verbessern, ist jetzt die Entscheidung für eine neue Kläranlage am Brescianer Gardaseeufer gefallen.

weiter lesen

Text/Artikel schließen

Gardasee: Das Projekt der Kläranlage auf der Brescianer Seite wurde bewilligt


Am Gardasee wurde seit Jahren an der Veroneser und Brescianer Uferseite angeregt über die Möglichkeiten zur Optimierung der Kläranlagen diskutiert. Das Projekt ist deshalb so bedeutsam, weil es die Wasserqualität des Gardasees verbessern und schützen soll. Jetzt ist schließlich die Entscheidung für eine neue Kläranlage gefallen.

 

In den aktuellen Beschluss für eine neue Kläranlage am Gardasee sind das Umweltbüro, Garda Uno und die Bürgermeister der zwei Regionen und drei Provinzen involviert. Der Ausbau einer Reinigungsanlage der Abwässer am Gardasee ist aus mehreren Gründen dringend notwendig: Die Region verzeichnet seit Jahren einen Bevölkerungszuwachs und weist zudem ein sehr positives Wachstum im Tourismusbereich auf. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass bereits über Jahre das Umweltbüro des Gebiets mehrere Lösungen untersucht hat, die vor allem aufgrund des Drängens von Garda Uno und den Bürgermeistern der Gegend vorangetrieben wurden. Sie haben das Anliegen dringend gestaltet, das vor allem am südlichen Gardasee die Kapazitäten der Kläranlage aufgrund von gestiegenen Besucher- und Anwohnerzahlen an ihre Grenzen gelangt ist.

 

Der See verfügt aktuell über ein Kanalisationssystem, das zwischen der Veroneser Seite und der Brescianer Seite aufgeteilt ist. Das ringartige Kanalisationssystem verläuft unter Wasser und durch insgesamt drei Provinzen. Das System ist allerdings mittlerweile komplett ausgelastet und braucht dringend Unterstützung. Auch sind einige Teile des Systems mittlerweile veraltet und entsprechen nicht mehr der demografischen und städtischen Entwicklung, wie Pier Luigi Mottinelli, Präsident der Provinz Brescia, sagt.

 

Ziel sollte sein, die Abwasser-Sammelanlage auf der Brescianer Seite vollständig zu erneuern und die Unterwasserleitung zu beseitigen, die das Abwasser von Tignale, Toscolano und Salo in den Verteiler auf die Veroneser Seite befördert.

 

Auch die Veroneser Gesellschaft „ATO“ und die vorübergehende Einrichtung für Umweltangelegenheiten am Gardasee haben sich angeschlossen, die Möglichkeit einer Intervention zu definieren.

 

Das gemeinsame Ziel umfasst eine Verbindung der Brescianer Seeseite zu einer neuen Kläranlage. Der Bau soll im Bereich der aktuellen Kläranlage in Visano erfolgen, mit der Aufrechterhaltung der Tätigkeit der Kläranlage von Peschiera, aber nur noch für die Gemeinden Desenzano und Sirmione. Eine Lösung, die Garda Uno vor kurzem entwickelt und mit einem Vorentwurf bereits präsentiert hat.

Das Projekt umfasst den Bau von ca. 80 km Sammelanlagen von Abwässern, die die Gemeinden von Tignale bis Padenghe mit der Kläranlage in Visano verbinden. Außerdem ist die Realisierung einer Sammelanlage von Visano bis zum See im Plan.

 

Der Projektvorschlag, der von Garda Uno entwickelt wurde und unter Steuerung der ATO umgesetzt werden soll, ist mit hohen finanziellen Investitionen verbunden. Daniela Gerardini, Präsidentin des Verwaltungsrates des Umweltbüros hofft daher, dass durch das Ministerium die Mittel gewährt werden und der Druck zur Entscheidung, der natürlichen Umwelt des Gardasees zuliebe, durch die Brescianer Parlamentarier entsprechend aufgebaut wird.

 

Januar 2016

Stabilitätsgesetz 2016

Die wichtigsten Neuerungen des Stailitätsgesetzes 2016 in Kürze für Sie zusammengefasst.

weiter lesen

Text/Artikel schließen

Stabilitätsgesetz 2016

 

Das Stabilitätsgesetz, oder „legge di stabilità“ wie es sich in Italien nennt, soll zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft beitragen und wird daher alljährlich neu definiert und den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Im Dezember wurde das Stabilitätsgesetz für 2016 endgültig verabschiedet. Die wichtigsten Neuerungen für Immobilienbesitzer fassen wir hier in Kürze zusammen.

 

Der Großteil der nachfolgenden Informationen betrifft überwiegend Personen mit Hauptwohnsitz in Italien, vor allem aber der erste hier genannte Punkt ist auch für Eigentümer von Ferienwohnungen wichtig.

 

 
Stromrechnung mit Rundfunkgebühren

Die gute Nachricht: Die jährlichen Rundfunkgebühren von bislang 113,50 Euro wurden auf 100,00 Euro herabgesetzt. Neu ist allerdings die automatische Abrechnung in 10 aufeinanderfolgenden Raten über die Stromrechnung einer jeden Immobilie. Künftig wird also automatisch jeder Besitzer einer Immobilie mit Stromanschluss über die Stromrechnung von der Rai (Radiotelevisione italiana S.p.A.) zur Kasse gebeten, unabhängig davon ob nun tatsächlich ein Fernseher, ein Radiogerät oder ein Internetanschluss vorhanden ist.

Ursache für diese doch recht drastische Maßnahme ist die hohe Zahl an fehlenden Beitragszahlern, welche in Italien bei über 30% liegt – was einer Summe von jährlich über 600 Millionen Euro entspricht. Mit der automatischen Abrechnung über die Stromrechnung soll der Beitragshinterziehung nun Einhalt geboten werden. Premierminister Renzi hat weitere Beitragsreduktionen ab 2017 in Aussicht gestellt, insofern diese Maßnahme zu einer besseren Zahlungsmoral führt.

Wird die Beitragszahlung verweigert, so wird umgehend das Finanzamt eingeschaltet und es wird eine Strafe von 30 Euro fällig. Sollten die Zahlungen trotz Ermahnung durch das Finanzamt ausbleiben, so kommt es zu einer Kontrolle durch die Rundfunkanstalt oder aber das Finanzamt. Sollte im Zuge dieser Prüfung eine Falschaussage seitens des Beitragszahlers festgestellt werden, wird neben einer Strafe von 500 Euro auch ein Strafverfahren eingeleitet. Sollte eine Immobilie trotz Stromanschluss tatsächlich über keinerlei Verbindung in das Rundfunknetz verfügen, so muss der Immobilienbesitzer einen entsprechenden Nachweis erbringen um von der Zahlung befreit zu werden.

Die erste Abrechnung erfolgt mit der Stromrechnung Juli 2016. In dieser ersten Abrechnung wird nicht nur die monatliche Rate von 10 Euro fällig, sondern auch weitere 60 Euro für die vorangegangenen Monate ab Januar. Bei bimestralen Abrechnungssystemen betragen die Raten für die RAI stets 20 Euro pro Rechnung.

 

 

Erhöhung der Maximalgrenze für Barzahlungen

Die Maximalgrenze für Barzahlung, welche in den letzten Jahren bei unter Tausend Euro lag, wurde wieder erhöht, so dass ab sofort Barzahlungen bis zu einem Maximalbetrag von 2.999,99 Euro wieder möglich sind. Ausgenommen von dieser Regel sind lediglich Zahlungen mit Money Transfer. Hier liegt die Maximalgrenze weiterhin bei 999,99 Euro.

 

 

Geringere Steuerabgaben auf Immobilien

Vor allem im Bezug auf die Steuerbelastung der Immobilien gibt es innerhalb des Stabilitätsgesetzes 2016 zahlreiche Neuerungen:

  • Beim Kauf einer Wohnimmobilie direkt vom Bauträger können jetzt 50% der bezahlten Mehrwertsteuer von der italienischen Einkommenssteuer abgesetzt werden, insofern der Kauf im Jahre 2016 getätigt wird und es sich um eine Immobilie der Energieklasse A oder B handelt welche nicht älter als 5 Jahre ist. Die Rückerstattung erfolgt über 10 Jahre in 10 gleichen Raten, beginnend mit dem Jahr der Anschaffung.

  • Die Servicesteuer TASI wird künftig – wie schon die Grundsteuer IMU - nicht mehr auf als Erstwohnsitz genutzte Immobilien berechnet. Ausgenommen von dieser Regel sind Luxusimmobilien. 

  • Landwirtschaftliche Flächen sind ab sofort ebenfalls von der IMU befreit. 

  • Für Zweitimmobilien halbiert sich der Steuersatz für den Fall, dass diese an Kinder, Eltern oder den geschiedenen Ehepartner zur kostenfreien Nutzung überlassen werden. 

  • Zweitimmobilien welche mittels eines regulierten Mietvertrages vermietet werden profitieren von einer Steuerermäßigung von 25% auf die Grundsteuer. 

  • Bauträger zahlen künftig nur noch eine Grundsteuer von 1‰ auf nicht verkaufte Immobilieneinheiten.

 

Bauförderung

Die Bauförderung wird auch für das Jahr 2016 verlängert.

  • Die anfallenden Kosten für Renovierungsarbeiten können weiterhin zu 50% von der Steuer abgesetzt werden. 

  • Alle Kosten für Arbeiten an Immobilien zur Reduzierung des Energieverbrauches können ebenfalls weiterhin zu 65% abgeschrieben werden. 

  • Auch der Bonus Mobili, mit welchem die Kosten für die Einrichtung renovierter Immobilien bis zu 10.000 Euro zu 50% von der Steuer abgesetzt werden können, wurde bis 31.12.2016 verlängert. 

  • Neu ist ein Förderprogramm speziell für junge Paare: 

    • Der Bonus Mobili kann in diesem Fall auch für neu erworbene Immobilien genutzt werden und das bis zu einem Maximalbetrag von 16.000 Euro. 

    • Bei einem Mietkauf ist die monatliche Rate auf einen Maximalbetrag von 8.000 Euro zu 19% abzugsfähig. Gleiches gilt für die Restzahlung am Ende der Laufzeit mit einem Förderbetrag von bis zu 20.000 Euro. 

    • Voraussetzung ist, dass mindestens einer der Partner unter 35 Jahre alt ist, das Jahreseinkommen maximal 55.000 Euro beträgt, das Paar bereits seit mindestens drei Jahren zusammenlebt und die Immobilie als Erstwohnsitz nutzt. Das Paar muss dabei nicht zwingend verheiratet sein.

 

Langfristige Vermietungen

Auch das Mietrecht wurde anhand grundlegender Neuerungen regelrecht revolutioniert:

  • Seit dem 01. Januar 2016 müssen Mietverträge innerhalb von 30 Tagen nach Unterschrift direkt vom Vermieter registriert werden und nicht mehr, wie bisher, vom Mieter oder Makler. Der Vermieter hat dann weitere 60 Tage Zeit, die Registrierung an den Mieter oder Makler zu kommunizieren. 

  • Die Kosten für die Vertragsregistrierung werden von beiden Parteien zu gleichen Teilen getragen. Während auch die Möglichkeit besteht, den Vermieter alle Kosten der Vertragsregistrierung tragen zu lassen, ist es nicht Möglich, die Kosten alleine dem Mieter zuzuschreiben.

  • Die Registersteuer kann entweder einmal jährlich oder aber für die gesamte Vertragslaufzeit im Voraus bezahlt werden. Eine verspätete Zahlung hat eine Strafe in Höhe von 120 - 240% des geschuldeten Betrages zzgl. Verzugszinsen zur Folge!

  • Um der Hinterziehung von Mieteinnahmen entgegenzuwirken wurde festgelegt, dass jegliche Abmachungen hinsichtlich einer höheren Mietzahlung als der im Mietvertrag vereinbarten Summe ungültig sind. Mieter haben ab sofort die Möglichkeit, innerhalb von 6 Monaten nach Rückgabe des Mietobjektes, die zu viel bezahlte Miete zurückzufordern.

 

Neue Strafen für Verkehrssünder

Ab 2016 darf über die Radargeräte neben der Geschwindigkeit auch kontrolliert werden, ob das Fahrzeug über eine gültige Versicherung verfügt und regelmäßig zur Hauptuntersuchung gebracht wird. Diese Regelung betrifft vor allem Fahrzeuge mit italienischem Kennzeichen.

1 2 3 »
Stand: 11/2015
Weitere Informationen