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Oktober 2014

Rückwirkende Kürzung bei der Einspeisevergütung für bestehende Photovoltaikanlagen

Bereits am 11. August 2014 ist das modifizierte Gesetz „Decreto Competitività“ in Kraft getreten welches auch nachträgliche Kürzungen der Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen ab 200 kW vorsieht.

 

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Rückwirkende Kürzung bei der Einspeisevergütung für bestehende Photovoltaikanlagen

Bereits am 11. August 2014 ist das modifizierte Gesetz „Decreto Competitività“ in Kraft getreten welches unter dem Titel „Spalma incentivi“ auch nachträgliche Kürzungen der Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen ab 200 kW vorsieht.

 

Somit wird unter anderem bereits seit dem 01.07.2014 von der GSE nicht mehr die tatsächliche monatliche Produktion vergütet, stattdessen werden monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von 90% des prognostizierten Jahresertrags geleistet. Erst im Juni des Folgejahres werden die Abschlagszahlungen dann mit der tatsächlich produzierten Energiemenge verrechnet.

 

Des weitere müssen sich betroffene Betreiber bis spätestens 30. November 2014 für eine der drei angebotenen Vergütungsoptionen entscheiden:

  • Längere Laufzeit mit jährlich geringerer Vergütung

    Bei dieser Option bleibt das Gesamtvolumen der Vergütung beinahe unverändert, wird aber auf insgesamt 24 Jahre verteilt.

  • Erst weniger, dann mehr
    Betreiber die diese Option wählen erhalten bis zum Jahr 2019 eine reduzierte Einspeisevergütung welche anschließend jedoch erhöht wird, so dass die Gesamthöhe der Vergütung nach 20 Jahren gleich bleibt.

  • Definitiv weniger
    Bei dieser Option bleibt die Laufzeit unverändert bei 20 Jahren, die Einspeisevergütung wird aber definitiv verringert:

    • 6% weniger für Anlagen von 200 bis 500 kW

    • 7% weniger für Anlagen von 500 bis 900 kW

    • 8% weniger für Anlagen über 900 kW

 

Achtung: Betreibern welche sich bis zum 30. November 2014 bei der GSE nicht für eine der drei genannten Optionen entschieden haben wird ab dem 01.01.2015 automatisch die 3. Option zugewiesen!

 

Detaillierte Informationen zu den neuen Einspeisevergütungen erhalten Sie auf www.newenergyprojects.de

Oktober 2014

Gesetzespaket Sblocca Italia: Zahlreiche Neuerungen seit September 2014

Das im September 2014 unter Ministerpräsident Matteo Renzi verabschiedete Gesetzespaket „Sblocca Italia“ enthält unter Anderem diverse Neuerungen in der Baubranche und wichtige Änderungen im italienischen Mietrecht.

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Gesetzespaket Sblocca Italia: Zahlreiche Neuerungen seit September 2014

Am 13. September 2014 trat das unter der Regierung von Premierminister Matteo Renzi verabschiedete Gesetzespaket „Sblocca Italia“ in Kraft. Neben einer Vielzahl an Maßnahmen zur Digitalisierung Italiens, zur Vereinfachung bürokratischer Abläufe im Allgemeinen und zur Wiederbelebung der Produktionsstätten, enthält das Gesetzespaket auch diverse Neuerungen in der Baubranche und wichtige Änderungen im italienischen Mietrecht:

 

  • Verlängerung der erhöhten Steuervergünstigung „Ecobonus“

    Der "Ecobonus" - eine Steuervergünstigung auf Umbaumaßnahmen an Immobilien zur Senkung des Energieverbrauches – sollte eigentlich zum Ende diesen Jahres von 65% auf 50% sinken, wurde jetzt aber um ein weiteres Jahr bis zum 31.12.2015 verlängert! Ausführliche Informationen zum Ecobonus finden Sie hier.

  • Erweiterung der außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten

    Ab sofort fällt die Teilung oder das Zusammenlegen von Wohneinheiten unter die außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten an Immobilien. Auch wenn sich hierbei die Wohnfläche der einzelnen Wohneinheiten ändern darf, muss sowohl das Gesamtvolumen als auch die Zweckbestimmung unverändert bleiben. Vorteil ist, das künftig eine simple Baubeginn-Meldung (SCIA) an das örtliche Bauamt ausreichend ist und nicht auf eine ausdrückliche Genehmigung Seitens der Gemeinde gewartet werden muss um mit den Bauarbeiten zu beginnen.

  • Neue Regeln für den Mietkauf

    Wurde Verträgen zum Mietkauf aufgrund der eher unverbindlichen Form in Italien bisher keine allzu große Bedeutung beigemessen, erhalten diese nun dank einer Gesetzesänderung einen verbindlicheren Charakter ähnlich eines Kaufvorvertrages. So ist der Eigentümer künftig verpflichtet, sein Verkaufsversprechen am Ende der Vertragslaufzeit einzuhalten, andernfalls muss er die gesamten bis dahin erhaltenen Mieteinnahmen inklusive Zinsen an den Mieter/Käufer zurückzahlen! Ist es andersherum der Mieter, welcher den Vertrag nicht erfüllt, so verliert dieser jeglichen Anspruch auf die bis dato bezahlte Miete. Weitere Informationen zum Mietkauf in Italien stellen wir in Kürze für Sie bereit!

  • 20% Steuervergünstigung auf Immobilienkäufe zur langfristigen Vermietung
    Privatpersonen, welche zwischen 2014 und 2017 in italienische Wohnimmobilien investieren und diese anschließend mindestens 8 Jahre vermieten, können 20% des im Kaufvertrag ausgewiesenen Kaufpreises von der Steuer absetzen. Voraussetzung ist der Kauf von neuen oder renovierten Immobilien direkt von der Baufirma. Neubauten auf eigenem Grund welche von Fremdfirmen ausgeführt wurden fallen ebenfalls unter diese Regelung.

    Die Immobilie muss der Energieklasse A oder B entsprechen und als Wohnimmobilie ausgewiesen sein (ausgenommen Luxusimmobilien der Gebäudekategorien A1, A8 und A9) und innerhalb von 6 Monaten nach Kauf bzw. nach Abschluss der Bauarbeiten für mindestens 8 Jahre am Stück vermietet werden. Wird der Mietvertrag ohne Verschulden des Vermieters vorzeitig aufgelöst, so hat dieser dennoch Anspruch auf die Steuervergünstigung, insofern innerhalb eines Jahres ein neuer Mietvertrag abgeschlossen wird. Achtung: der Mieter darf kein Verwandter ersten Grades sein und die Höhe des Mietzinses muss sich innerhalb eines bestimmten gesetzlichen Rahmens bewegen.

    Es können auch mehrere Immobilien gekauft werden, die Fördergrenze liegt jedoch bei 300.000 Euro, so dass sich ein maximaler Steuerabzug von 60.000 Euro ergibt welcher gleichmäßig über 8 Jahre verteilt wird.

  • Neue Regeln für die Herabsetzung der Miete

    Sollten sich Vermieter und Mieter innerhalb der Laufzeit eines Mietvertrages auf eine günstigere Miete einigen, so ist die Registrierung des veränderten Vertrages ab sofort von der Registergebühr und der Stempelmarke befreit.

  • „Abrissbonus“ für Unternehmen

    Bauunternehmen, welche Immobilien mit niedrigen Energieklassen erwerben, zahlen eine fixe Grunderwerbsteuer von insgesamt 600 Euro, vorausgesetzt die renovierte Immobilie wird innerhalb von 5 Jahren nach Abschluss der Bauarbeiten weiterverkauft und entspricht der Energieklasse A oder B.

September 2014

Steuerrecht: Servicesteuer TASI in vielen Gemeinden zum 16.10.2014 fällig

In Gemeinden, in welchen die Hebesätze der neuen kommunalen Servicesteuer TASI erst jetzt zum 18. September 2014 veröffentlicht wurden, muss der Steuerschuldner die erste Rate der TASI zum 16. Oktober 2014 begleichen.

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Servicesteuer TASI in vielen Gemeinden zum 16.10.2014 fällig

Gemeinden, welche die Hebesätze der neuen kommunalen Servicesteuer TASI nicht bereits zum 31.05.2014 veröffentlicht haben, konnten dies nun bis zum 18. September 2014 tun. In 65% der italienischen Gemeinden müssen die Steuerschuldner nun die erste Rate der TASI zum 16. Oktober 2014 begleichen. Der Saldo ist zum 16. Dezember 2014 fällig.

 

659 Gemeinden haben dagegen die Hebesätze der TASI noch immer nicht veröffnetlicht. In disen Gemeinden ist die TASI automatisch zum 16. Dezember 2014 mit einem Hebesatz von 1 Promille vom Katasterertrag der Immobilie fällig.

 

Die TASI ist eine Bringschuld, was heißt dass der Steuerschuldner diese eigenständig zu berechnen und ohne spezielle Aufforderung von Seiten der Gemeinde fristgerecht zu begleichen hat. Die Hebesätze werden von den Gemeinden für gewöhnlich auf den eigenen Webseiten veröffentlicht. Ist dies nicht der Fall, gibt Ihnen das „Ufficio Tributi“ Ihrer Gemeinde Auskunft über die Höhe des Hebesatzes. Auch wenn sich die anfallende Steuer durchaus selbst berechnen lässt, ist es doch immer Ratsam einen Steuerberater hinzuzufügen da dieser alle Eventualitäten und Sonderfälle kennt und bei der Berechnung entsprechend berücksichtigt.

 

Weitere Informationen zur TASI finden Sie hier.

September 2014

Steuerrecht: Erste Rate der Müllgebühr TARI zum 30.09.2014 fällig

Am 30. September 2014 wird vielerorts die erste Rate der in diesem Jahr unter neuem Namen und mit neuer Berechnungsgrundlage eingeführte Müllgebühr TARI fällig.

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Erste Rate der Müllgebühr TARI zum 30.09.2014 fällig

Es ist soweit: am 30. September 2014 wird vielerorts die erste Rate der in diesem Jahr unter neuem Namen und mit neuer Berechnungsgrundlage eingeführte Müllgebühr TARI fällig. Die Zahlungsaufforderungen mit dem bereits vorausgefüllten Zahlschein „Modello F24“ wurden in diesen Tagen per Post direkt an die einzelnen Haushalte verschickt.

 

Die TARI macht somit den Auftakt einer umfangreichen Reihe an Steuerabgaben, mit welcher Immobilienbesitzer noch bis Ende des Jahres konfrontiert werden: denn neben dem Saldo bzw. weiteren Raten der Müllgebühr werden in den kommenden Monaten auch die neue Servicesteuer TASI und der Saldo der Grundsteuer IMU fällig.

 

Da sowohl die Fälligkeit der mindestens zwei Raten als auch die Berechnungsgrundlage der Müllgebühr in den einzelnen Gemeinden stark voneinander abweichen, können wir an dieser Stelle leider keine allgemeingültige Aussage veröffentlichen. Während in einigen Gemeinden die Gebühren im Vergleich zum Vorjahr unverändert blieben oder sich gar verringerten, setzt sich in den meisten Gemeinden der saftiger Anstieg der Müllgebühren aus dem Vorjahr fort. Bezahlt werden kann die TARI übrigens ausschließlich über das zugesandte Formular „Modello F24“.

 

Weitere Informationen zur TARI finden Sie hier.

 

August 2014

Steuerrecht: Katasterreform nimmt seinen Lauf

Am 01. August 2014 wurde der bereits seit langem angekündigten Katasterreform mit einem ersten Gesetzentwurf nun endgültig grünes Licht gegeben.

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Katasterreform nimmt seinen Lauf

Am 01. August 2014 wurde der bereits seit langem angekündigten Katasterreform mit einem ersten Gesetzentwurf nun endgültig grünes Licht gegeben.

Ziel der Neuregelung des Katasters ist neben der Vereinheitlichung der Katasterwerte vor allem die Anpassung der Katastererträge an die tatsächlichen Marktpreise. Aktuell liegt eine große Kluft zwischen diesen beiden Werten welche mancherorts sogar um knapp 300% voneinander abweichen und sich teilweiße absurde Szenarien ergeben. So ist es zum Beispiel keine Seltenheit, dass eine Immobilie in unspektakulärer Lage im Landesinneren einen höheren Katasterertrag ausweist als eine vergleichbar große Immobilie in attraktiver Lage und mit entsprechend höherem Marktwert.

Ausgehend von der Tatsache jedoch, dass in Italien nahezu alle immobilien-bezogenen Steuern vom Katastertrag berechnet werden ist diese Neuregelung ein äußerst heikles Thema was bereits jetzt die Gemüter erhitzt: Neben der Grunderwerbsteuer welche sich in Italien in Register-, Kataster und Hypothekensteuer aufteilt, werden auch die kommunale Grundsteuer IMU und die in diesem Jahr neu eingeführte Servicesteuer TASI vom Katastertrag berechnet. Eine Anpassung des Katastertrages an die tatsächlichen Marktpreise ohne Angleichung der Hebesätze hätte dementsprechend eine massive Erhöhung der diversen Immobiliensteuern zur Folge! Auch soll sich der Katasterertrag künftig nicht mehr aus der Anzahl der Räume errechnen sondern rein aus der Nettowohnfläche berechnet werden. Auch hier befürchten Immobilienbesitzer weitere Nachteile.

Die Politiker wiegeln derweilen ab: das Steueraufkommen der Gemeinden soll sich trotz Katasterreform nicht erhöhen. Wer am Ende Recht behält und wie genau sich die Katasterreform finanziell auf jeden einzelnen Immobilienbesitzer auswirkt bleibt abzuwarten. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

(Quelle: lanazione.it vom 05.08.2014)

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Stand: 02/2014
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