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Dezember 2014

Steuerrecht: Zweite Rate IMU und TASI zum 16.12.2013 fällig

Bis Dienstag, den 16.12.2014 sind die Restzahlungen der Grundsteuer IMU und der lokalen Servicegebühr TASI zu begleichen.

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Zweite Rate IMU und TASI zum 16.12.2013 fällig

Bevor sich das Jahr 2014 verabschiedet, steht für Immobilienbesitzer in Italien wie üblich zum 16. Dezember eine letzte Reihe an Steuerzahlungen an. Während die Grundsteuer IMU weiterhin nur auf als Zweitwohnsitz genutze Immobilien oder aber Luxusimmobilien der Katasterkategorien A1, A8 und A9 zu zahlen ist, muss die Servicegebühr TASI von allen Immobilienbesitzern abgeführt werden. Bei vermieteten Immobilien ist ein Teil der TASI (10-30%) vom Vermieter zu begleichen.

 

Die Berechnung der zweiten Raten ist relativ einfach, da diese in der Regel 50% des bereits im Juli oder Oktober bezahlten Betrages entsprechen. Die Hebesätze sind aber auch auf den offiziellen Websiten der einzelnen Gemeinden veröffentlicht und ganz auf Nummer sicher geht man natürlich wenn man für die Berechnung und Zahlung einen Steuerberaters zu Rate zieht. mehr

November 2014

Voraussichtliche Änderung des Erbschaftssteuerrechts

Wie aus unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, sollen die Erbschaftssteuer und die mit der Erbschaftssteuererklärung verbundenen Gebühren zum Beginn des nächsten Jahres deutlich erhöht werden.

 

 

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Voraussichtliche Änderung des Erbschaftssteuerrechts

Wie aus unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, sollen die Erbschaftssteuer und die mit der Erbschaftssteuererklärung verbundenen Gebühren zum Beginn des nächsten Jahres deutlich erhöht werden. Wie hoch die geplante Erhöhung tatsächlich ausfallen wird, ist momentan jedoch noch nicht sicher.

 

Wer in Italien eine Erbschaft macht, muss binnen 6 Monaten nach dem Erbfall eine Erbschaftssteuer-Erklärung (dichiarazione di successione) beim Finanzamt einreichen. Ohne diese Erklärung kann über die Erbschaft nicht verfügt werden, was bedeutet, dass man z.B. Immobilien weder verkaufen noch beleihen kann. Wer sich also in einer solchen Situation befindet und die Erklärung bisher noch nicht abgegeben hat, sollte dies nun bis zum Jahresende erledigen, um nicht im nächsten Jahr mit höheren Kosten belastet zu werden.

 

Die Abgabe der Erklärung ist recht umständlich und es müssen diverse Dokumente in beglaubigter Übersetzung eingereicht werden, so dass sich die Hilfe eines Rechtsanwalts oder Steuerberaters empfiehlt.

(Quelle: schutzgemeinschaft-italien.de vom 11.11.2014)

 

Weitere Informationen zur Erbschafts- und Schenkungssteuer in Italien finden Sie hier.

Oktober 2014

Erneute Änderung der Einspeisevergütung für bestehende Photovoltaikanlagen

Neben nachträglichen Kürzungen der Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen wird ab 2015 auch ein modifizertes Auszahlungssystem für Anlagen ab 200kW eingeführt.

 

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Erneute Änderung der Einspeisevergütung für bestehende Photovoltaikanlagen

Bereits am 11. August 2014 ist das modifizierte Gesetz „Decreto Competitività“ in Kraft getreten welches unter dem Titel „Spalma incentivi“ neben nachträglichen Kürzungen der Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen auch ein modifizertes Auszahlungssystem für Anölagen ab 200kW ab dem Jahr 2015 vorsieht.

 

Nachträgliche Kürzung der Einspeiseverfütung

Bereits seit dem 01.07.2014 wird von der GSE nicht mehr die tatsächliche monatliche Produktion vergütet, stattdessen werden monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von 90% des prognostizierten Jahresertrags geleistet. Erst im Juni des Folgejahres werden die Abschlagszahlungen dann mit der tatsächlich produzierten Energiemenge verrechnet.

 

Neues Auszahlungssystem für PV-Anlagen ab 200kW

Betreiber von PV-Alagen ab 200 kW müssen sich bis spätestens 30. November 2014 für eine der drei angebotenen Vergütungsoptionen entscheiden:

  • Längere Laufzeit mit jährlich geringerer Vergütung

    Bei dieser Option bleibt das Gesamtvolumen der Vergütung mehr oder weniger unverändert, wird aber auf insgesamt 24 Jahre verteilt.

  • Erst weniger, dann mehr
    Betreiber die diese Option wählen erhalten bis zum Jahr 2019 eine reduzierte Einspeisevergütung welche anschließend jedoch erhöht wird, so dass die Gesamthöhe der Vergütung nach 20 Jahren gleich bleibt.

  • Definitiv weniger
    Bei dieser Option bleibt die Laufzeit unverändert bei 20 Jahren, die Einspeisevergütung wird aber definitiv verringert:

    • 6% weniger für Anlagen von 200 bis 500 kW

    • 7% weniger für Anlagen von 500 bis 900 kW

    • 8% weniger für Anlagen über 900 kW

Achtung: Betreibern welche sich bis zum 30. November 2014 bei der GSE nicht für eine der drei genannten Optionen entschieden haben wird ab dem 01.01.2015 automatisch die 3. Option zugewiesen!

 

 

Weitere Informationen zum Thema:
  • Informationen rund um den Einsatz von Solarenergie in Italien finden Sie hier
  • Detaillierte Informationen zu den Einspeisevergütungen finden Sie bei newenergyprojects.de


Oktober 2014

Gesetzespaket Sblocca Italia: Zahlreiche Neuerungen seit September 2014

Das im September 2014 unter Ministerpräsident Matteo Renzi verabschiedete Gesetzespaket „Sblocca Italia“ enthält unter Anderem diverse Neuerungen in der Baubranche und wichtige Änderungen im italienischen Mietrecht.

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Gesetzespaket Sblocca Italia: Zahlreiche Neuerungen seit September 2014

Am 13. September 2014 trat das unter der Regierung von Premierminister Matteo Renzi verabschiedete Gesetzespaket „Sblocca Italia“ in Kraft. Neben einer Vielzahl an Maßnahmen zur Digitalisierung Italiens, zur Vereinfachung bürokratischer Abläufe im Allgemeinen und zur Wiederbelebung der Produktionsstätten, enthält das Gesetzespaket auch diverse Neuerungen in der Baubranche und wichtige Änderungen im italienischen Mietrecht:

 

  • Verlängerung der erhöhten Steuervergünstigung „Ecobonus“

    Der "Ecobonus" - eine Steuervergünstigung auf Umbaumaßnahmen an Immobilien zur Senkung des Energieverbrauches – sollte eigentlich zum Ende diesen Jahres von 65% auf 50% sinken, wurde jetzt aber um ein weiteres Jahr bis zum 31.12.2015 verlängert! Ausführliche Informationen zum Ecobonus finden Sie hier.

  • Erweiterung der außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten

    Ab sofort fällt die Teilung oder das Zusammenlegen von Wohneinheiten unter die außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten an Immobilien. Auch wenn sich hierbei die Wohnfläche der einzelnen Wohneinheiten ändern darf, muss sowohl das Gesamtvolumen als auch die Zweckbestimmung unverändert bleiben. Vorteil ist, das künftig eine simple Baubeginn-Meldung (SCIA) an das örtliche Bauamt ausreichend ist und nicht auf eine ausdrückliche Genehmigung Seitens der Gemeinde gewartet werden muss um mit den Bauarbeiten zu beginnen.

  • Neue Regeln für den Mietkauf

    Wurde Verträgen zum Mietkauf aufgrund der eher unverbindlichen Form in Italien bisher keine allzu große Bedeutung beigemessen, erhalten diese nun dank einer Gesetzesänderung einen verbindlicheren Charakter ähnlich eines Kaufvorvertrages. So ist der Eigentümer künftig verpflichtet, sein Verkaufsversprechen am Ende der Vertragslaufzeit einzuhalten, andernfalls muss er die gesamten bis dahin erhaltenen Mieteinnahmen inklusive Zinsen an den Mieter/Käufer zurückzahlen! Ist es andersherum der Mieter, welcher den Vertrag nicht erfüllt, so verliert dieser jeglichen Anspruch auf die bis dato bezahlte Miete. Weitere Informationen zum Mietkauf in Italien stellen wir in Kürze für Sie bereit!

  • 20% Steuervergünstigung auf Immobilienkäufe zur langfristigen Vermietung
    Privatpersonen, welche zwischen 2014 und 2017 in italienische Wohnimmobilien investieren und diese anschließend mindestens 8 Jahre vermieten, können 20% des im Kaufvertrag ausgewiesenen Kaufpreises von der Steuer absetzen. Voraussetzung ist der Kauf von neuen oder renovierten Immobilien direkt von der Baufirma. Neubauten auf eigenem Grund welche von Fremdfirmen ausgeführt wurden fallen ebenfalls unter diese Regelung.

    Die Immobilie muss der Energieklasse A oder B entsprechen und als Wohnimmobilie ausgewiesen sein (ausgenommen Luxusimmobilien der Gebäudekategorien A1, A8 und A9) und innerhalb von 6 Monaten nach Kauf bzw. nach Abschluss der Bauarbeiten für mindestens 8 Jahre am Stück vermietet werden. Wird der Mietvertrag ohne Verschulden des Vermieters vorzeitig aufgelöst, so hat dieser dennoch Anspruch auf die Steuervergünstigung, insofern innerhalb eines Jahres ein neuer Mietvertrag abgeschlossen wird. Achtung: der Mieter darf kein Verwandter ersten Grades sein und die Höhe des Mietzinses muss sich innerhalb eines bestimmten gesetzlichen Rahmens bewegen.

    Es können auch mehrere Immobilien gekauft werden, die Fördergrenze liegt jedoch bei 300.000 Euro, so dass sich ein maximaler Steuerabzug von 60.000 Euro ergibt welcher gleichmäßig über 8 Jahre verteilt wird.

  • Neue Regeln für die Herabsetzung der Miete

    Sollten sich Vermieter und Mieter innerhalb der Laufzeit eines Mietvertrages auf eine günstigere Miete einigen, so ist die Registrierung des veränderten Vertrages ab sofort von der Registergebühr und der Stempelmarke befreit.

  • „Abrissbonus“ für Unternehmen

    Bauunternehmen, welche Immobilien mit niedrigen Energieklassen erwerben, zahlen eine fixe Grunderwerbsteuer von insgesamt 600 Euro, vorausgesetzt die renovierte Immobilie wird innerhalb von 5 Jahren nach Abschluss der Bauarbeiten weiterverkauft und entspricht der Energieklasse A oder B.

September 2014

Steuerrecht: Servicesteuer TASI in vielen Gemeinden zum 16.10.2014 fällig

In Gemeinden, in welchen die Hebesätze der neuen kommunalen Servicesteuer TASI erst jetzt zum 18. September 2014 veröffentlicht wurden, muss der Steuerschuldner die erste Rate der TASI zum 16. Oktober 2014 begleichen.

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Servicesteuer TASI in vielen Gemeinden zum 16.10.2014 fällig

Gemeinden, welche die Hebesätze der neuen kommunalen Servicesteuer TASI nicht bereits zum 31.05.2014 veröffentlicht haben, konnten dies nun bis zum 18. September 2014 tun. In 65% der italienischen Gemeinden müssen die Steuerschuldner nun die erste Rate der TASI zum 16. Oktober 2014 begleichen. Der Saldo ist zum 16. Dezember 2014 fällig.

 

659 Gemeinden haben dagegen die Hebesätze der TASI noch immer nicht veröffnetlicht. In disen Gemeinden ist die TASI automatisch zum 16. Dezember 2014 mit einem Hebesatz von 1 Promille vom Katasterertrag der Immobilie fällig.

 

Die TASI ist eine Bringschuld, was heißt dass der Steuerschuldner diese eigenständig zu berechnen und ohne spezielle Aufforderung von Seiten der Gemeinde fristgerecht zu begleichen hat. Die Hebesätze werden von den Gemeinden für gewöhnlich auf den eigenen Webseiten veröffentlicht. Ist dies nicht der Fall, gibt Ihnen das „Ufficio Tributi“ Ihrer Gemeinde Auskunft über die Höhe des Hebesatzes. Auch wenn sich die anfallende Steuer durchaus selbst berechnen lässt, ist es doch immer Ratsam einen Steuerberater hinzuzufügen da dieser alle Eventualitäten und Sonderfälle kennt und bei der Berechnung entsprechend berücksichtigt.

 

Weitere Informationen zur TASI finden Sie hier.

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Stand: 02/2014
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