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Der 140 km lange Fahrradring um den Gardasee – Kein Traum, sondern immer mehr Wirklichkeit

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Es fehlen immer noch einige Hürden bzw Teilstrecken, aber die Behörden und Baufirmen der vielen Gemeinden, die den Gardasee säumen, sind am Strampeln, um den Traum vom 140 km langen Radfahrring baldmöglichste Wirklichkeit werden zu lassen.

Es soll einer der längsten und beeindruckensten Fahrradstrecken ganz Europas werden und somit neben der VenTo, der Radstrecke, die Venedig mit Turin verbindet, und der Ciclovia del Sole auf der Nord-Süd-Achse für Fahrradliebhaber und Spaziergänger ein unvergessliches Vergnügen werden.

Die aktuellen News zum Projekt

Zumindest eine weitere, wichtige Teilstrecke sieht einer baldigen Fertigstellung entgegen:

  • Schon bis zum Sommer soll der neue Rad- und Spazierweg in Lazise fertig sein

    Bis zur nächsten Touristensaison bereits, wird der neue Rad- und Spazierweg das östliche Gardaseeufer schmücken. Vom Lido Ronchi (Gardaland) bis nach Pacengo, also circa 1000 Meter, werden komplett saniert sein. Radfahrer und Fußgänger können mit einer konstanten Breite des Weges von ca. 3 Metern rechnen. Der wasserabsorbierende Beton bietet gegenüber dem alten, teilweise kiesbedeckten Bodenbelag, einen viel kompakteren Geh- und Fahrweg. Eine öffentliche Niedrigkonsum-Straßen- und Bodenbeleuchtung ist auch Teil der Sanierungsarbeiten. Entlang der modernisierten Strecke wird neues Gras gesäht, um auch das Landschaftsbild zu verschönern. Weiters in Planung ist ein Vertrag mit der Azienda Gardesana Servizi, die sich von nun an auch um die Instandhaltung des neuen Rad- und Spaziergweges sowie der Gegend rundherum kümmern wird.

  • Malcesine arbeitet an den Plänen und der baldigen Umsetzung einer komplexen Teilstrecke

    Malcesine hat alle Hände voll zu tun. Der wohl schwierigste und komplexeste Teil der Radstrecke unter der Gemeindeobhut Malcesine wird als Teil Nummer 6 bezeichnet. Es handelt sich um den Radweg zwischen Malcesine und Torbole sul Garda. Besondere Schwierigkeit stellen die Tunnels entlang der gardesaner Uferstraße dar. Genauergenommen von der Località Baitone, etwas nördlich von Navene, bis zur Grenze zu Trient – also mit einer Länge von fast zwei Kilometern. Mit einer Fertigstellung dieses schwierigsten Teils des Radweges in Malcesine wird bis zum März 2020 gerechnet. Hierfür wird im Februar das finale Projekt eingereicht und sollte nach 90 verstrichenen Tagen zu einem Exekutivprojekt werden. Im Klartext: Wenn alles gut geht, beginnen die Arbeiten 5 Monate nach dem Okay für das Projekt, also im Oktober des nächsten Jahres. Ähnlich wie auf dem Brescianer Ufer, sieht das Projekt vor, die Tunnels teilweise für Radfahrer zu umgehen, indem man die Fahrradstrecke entlang der überhängenen Steinküsten errichtet. Doch das muss erst bewilligt werden. Eine gute Nachricht: Zwei Teilstrecken wurden bereits inklusive neuer Straßenbeleuchtung und neuem Bodenbelag renoviert: Es handelt sich um die Radwege von der Grenze von Brenzone zu Cassone und von Cassone zum Val di Sogno.

  • Die Lombardei liegt bei der Realisierung ihrer Teilstrecken Trient gegenüber mehr als eine Nasenlänge voraus

    Während der Fahrradring auf Brescia Seite zwischen Limone und der Grenze zu Trient bereits in vier Monaten, also im kommenden März fertig sein wird, liegt Trient mit voraussichtlichen 2 bis 3 Jahren Verspätung deutlich hinter Brescia. Doch wer die traumhafte Strecke bei Limone einmal geradelt sein wird, wird bestimmt weiter nach Riva kommen wollen, und somit an das Problem der vielen Tunnel und engen Straßen auf der westlichen Uferseite, die eben nicht zeitgleich fertiggestellt sein wird, stoßen. Während man auf Brescia Seite im Norden Limones jetzt wo weniger Verkehr ist, zu den letzten wichtigen Vorhaben schreitet, um nach bisherigen Hochrechnungen bis März fertig zu werden, begehen auf der Trento Seite dieser Tage Spezialisten die Baustellen, um wichtige Grundelemente zu planen und zu realisieren. Eines ist klar: Bei Capo Reamol treffen die beiden Comunen aufeinander. Doch so wie es aktuell aussieht, wird bis 2021 auf der Trento Seite noch kein Ende der Bauarbeiten in Sicht sein.

(Quelle: gardapost.it, larena, ladige)

 

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