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Das Projekt der Kläranlage auf der Brescianer Seite wurde bewilligt

Montag, 28. März 2016

Am Gardasee wurde seit Jahren an der Veroneser und Brescianer Uferseite angeregt über die Möglichkeiten zur Optimierung der Kläranlagen diskutiert. Das Projekt ist deshalb so bedeutsam, weil es die Wasserqualität des Gardasees verbessern und schützen soll. Jetzt ist schließlich die Entscheidung für eine neue Kläranlage gefallen.

In den aktuellen Beschluss für eine neue Kläranlage am Gardasee sind das Umweltbüro, Garda Uno und die Bürgermeister der zwei Regionen und drei Provinzen involviert. Der Ausbau einer Reinigungsanlage der Abwässer am Gardasee ist aus mehreren Gründen dringend notwendig: Die Region verzeichnet seit Jahren einen Bevölkerungszuwachs und weist zudem ein sehr positives Wachstum im Tourismusbereich auf. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass bereits über Jahre das Umweltbüro des Gebiets mehrere Lösungen untersucht hat, die vor allem aufgrund des Drängens von Garda Uno und den Bürgermeistern der Gegend vorangetrieben wurden. Sie haben das Anliegen dringend gestaltet, das vor allem am südlichen Gardasee die Kapazitäten der Kläranlage aufgrund von gestiegenen Besucher- und Anwohnerzahlen an ihre Grenzen gelangt ist.

Der See verfügt aktuell über ein Kanalisationssystem, das zwischen der Veroneser Seite und der Brescianer Seite aufgeteilt ist. Das ringartige Kanalisationssystem verläuft unter Wasser und durch insgesamt drei Provinzen. Das System ist allerdings mittlerweile komplett ausgelastet und braucht dringend Unterstützung. Auch sind einige Teile des Systems mittlerweile veraltet und entsprechen nicht mehr der demografischen und städtischen Entwicklung, wie Pier Luigi Mottinelli, Präsident der Provinz Brescia, sagt.

Ziel sollte sein, die Abwasser-Sammelanlage auf der Brescianer Seite vollständig zu erneuern und die Unterwasserleitung zu beseitigen, die das Abwasser von Tignale, Toscolano und Salo in den Verteiler auf die Veroneser Seite befördert.

Auch die Veroneser Gesellschaft „ATO“ und die vorübergehende Einrichtung für Umweltangelegenheiten am Gardasee haben sich angeschlossen, die Möglichkeit einer Intervention zu definieren.

Das gemeinsame Ziel umfasst eine Verbindung der Brescianer Seeseite zu einer neuen Kläranlage. Der Bau soll im Bereich der aktuellen Kläranlage in Visano erfolgen, mit der Aufrechterhaltung der Tätigkeit der Kläranlage von Peschiera, aber nur noch für die Gemeinden Desenzano und Sirmione. Eine Lösung, die Garda Uno vor kurzem entwickelt und mit einem Vorentwurf bereits präsentiert hat.

Das Projekt umfasst den Bau von ca. 80 km Sammelanlagen von Abwässern, die die Gemeinden von Tignale bis Padenghe mit der Kläranlage in Visano verbinden. Außerdem ist die Realisierung einer Sammelanlage von Visano bis zum See im Plan.

Der Projektvorschlag, der von Garda Uno entwickelt wurde und unter Steuerung der ATO umgesetzt werden soll, ist mit hohen finanziellen Investitionen verbunden. Daniela Gerardini, Präsidentin des Verwaltungsrates des Umweltbüros hofft daher, dass durch das Ministerium die Mittel gewährt werden und der Druck zur Entscheidung, der natürlichen Umwelt des Gardasees zuliebe, durch die Brescianer Parlamentarier entsprechend aufgebaut wird.

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