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Newsflash: Der Gardasee im September 2018

Sonntag, 30. September 2018

Die Touristensaison am Gardasee verabschiedet sich langsam mit spätsommerlichen Temperaturen und der Tatsache, dass der Gardasee beliebter ist denn je. Mehr als 24 Mio. Übernachtungen werden mittlerweile jährlich verzeichnet. Stetig steigend sind hierbei vor allem die Zahlen, welche Unterbringungen in Ferienwohnungen betreffen. Was für die einen den Immobilienkauf als Investition immer interessanter macht, ist für die anderen ein „zu viel des Guten.“ Besonders Umweltschützer beklagen das Verkehrschaos, da viele der Urlauber sich nur für ein langes Wochenende an den Lago begeben, oft zusätzlich zu ihrem Jahresurlaub.

Für den Hochsommer gilt verkehrstechnisch zumindest für Ferienwohnungsbesitzer die Faustregel: Wenn es nicht unbedingt nötig ist, klassische Samstage vermeiden und generell am besten nicht am Wochenende fahren.

Wer als Ferienimmobilienbesitzer nun am Gardasee nach den Touristenmassen wieder von seiner ruhigeren Seite besuchen will, kommt jetzt in den Genuss von mediterranen, glasklaren Endsommerstimmungen. Zum Wandern und Radfahren lädt der angehende Herbst ein oder einfach zum durch die Gassen schlendern, Fotos machen und die Ruhe nach dem Sturm genießen. Und wer (noch) keine Immobilie besitzt kann sich jetzt ja wieder umsehen nach einer Investition, einer Immobilie zum selber nützen oder untervermieten.

Für die Einheimischen stehen um diese Jahreszeit wieder verschiedenste Bauarbeiten an, Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten.

Die Themen im Überblick

  • Castion Veronese: Bauarbeiten für eine bessere Infrastruktur des Dorfes
  • Gardasee generell: Ein regelrechter Touristenboom am Gardasee
  • Limone sul Garda: Die neue Radstrecke: ein riesen Erfolg oder gar zu viele Besucher?
  • Sirmione: Eine hypermoderne Grundschule als architektonisches Projekt der Spitzenklasse
  • Torbole-Nago: Die Eröffnung des renovierten Segelclubs

Castion Veronese: Bauarbeiten für eine bessere Infrastruktur des Dorfes

Das pittoreske Örtchen liegt im Hinterland von Garda, gehört der Gemeinde Costermano del Garda an, und hat bereits zum Sommerende mit einigen wichtigen Bauarbeiten begonnen. Das Ziel des Projekts: weniger Autoverkehr im Dorf zu haben, vor Überschwemmungen besser geschützt sein und den Fußweg zur Grundschule sicherer gestalten. Noch vor Weihnachten wird Castion daher um 53 neue Parkplätze und Schatten spendende Bäumen aus der Region reicher sein. Auch ein Bürgersteig mit barrierefreien Zebrastreifen, der es vor allem erleichtern soll von der Piazza zum Grundschulgebäude zu gelangen, ist vorgesehen. Eine bessere und umweltfreundliche LED-Lichter Straßenbeleuchtung, welche zu verkehrsarmen Zeiten automatisch das Licht dimmt, wurde für das Projekt wegen mehr Nachhaltigkeit genauso wichtig gehalten, wie der neue Regenwasserkanal. Die neuen Gullys und Abflusskanäle werden gebraucht um die Wassermassen, die bei starken Regenfällen aufgrund der Hanglage entstehen, umzuleiten.

Gardasee generell: Ein regelrechter Touristenboom am Gardasee

Wie jedes Jahr hat der Gardasee heuer viele deutsche Urlauber gesehen, aber auch immer mehr Chinesen und Russen – rekordverdächtige Zahlen bestätigen einen Touristenzuwachs von fast 6 % im Vergleich zum Vorjahr, zumindest in Sirmione am südlichen Gardasee-Ufer. Das knapp über 8000 Einwohner große Dorf verzeichnet in diesem Jahr sogar 1,36 Mio. Übernachtungen. Lazise spricht mit seinen fast 7000 Einwohnern von 3,5 Mio. Übernachtungen jährlich. Von Hotels statt Natur, aufgeschütteten Sandstränden statt natürlichem Schilf und einer immer schlechter werdenden Wasserqualität las man deshalb diesen Sommer viel. Und vor allem davon wie man den Tourismus, über den man sich natürlich auch freut, nachhaltiger werden lassen kann. Man fragt sich: Wie kann das Abwassersystem verbessert werden? Was kann man tun, um weniger Autos, aber bessere Zug- und Busverbindungen zu schaffen? Reicht es nur am nördlichen Teil des Sees Motorboote zu verbieten, am Südufer aber so viele davon zu dulden, dass die Umwelt und viele Anrainer sowie Gäste darunter leiden. Und am wichtigsten: Wie kann man das Juwel Gardasee schützen, und seine Schätze gleichzeitig mit der Welt teilen?

Limone sul Garda: Die neue Radstrecke – ein riesen Erfolg oder gar zu viele Besucher?

Über 100.000 Besucher verzeichnet die neue Radstrecke in knapp zwei Monaten – ein Erfolg, der innerhalb kürzester Zeit zu einem wichtigen Erkennungszeichen des kleinen Ortes Limone mit nur 1.172 Einwohnern geworden ist. Die teilweise schwebende Radstrecke ist seit ihrer Eröffnung am 17. Juli 2018 ein Anziehungspunkt für (schwindelfreie) Radfahrer und Spaziergänger. Sie verlängert die Touristensaison, da die meisten Hotels an den Wochenenden bis Mitte November bereits ausgebucht sind. Und sie ist die Bestätigung dafür, dass eine gute Idee in nur einer Saison den Umsatz der Hotels um 20 % steigern kann.

Kritiker bemängeln allerdings, dass der Radweg ausschließlich Touristen zu Gute kommt und nichts mit der Verbesserung der Mobilität in der Gegend zu tun hat.

Zwischen Riva und Limone ist jedenfalls äußerste Vorsicht geboten. Der Polizeikommandant aus der Region Alto Garda und Ledro hat sich sogar für ein Radfahrverbot in den Tunnels stark gemacht, welches bis dato aber nicht umgestetzt worden ist. Bis die anderen Teilstrecken in Trient nicht fertig gestellt sind, müssen Radfahrer nämlich besonders in den Tunnels, die zur neuen Radstrecke oder weg von dem neuen Radweg führen, auf den Autoverkehr Acht geben. Wichtig für alle Radfahrer ist richtig ausgerüstet zu sein, mit Warnjacke und roten Leuchten hinten, um für den Autoverkehr gut erkennbar zu sein.

Sirmione: Eine hypermoderne Grundschule als architektonisches Projekt der Spitzenklasse

Eine Grundschule der Energieklasse A4 mit Energieeinsparungen von 25 % und einem botanischen Garten auf dem Dach. Das Rendering des Projekts für die neue Grundschule von Sirmione kann sich sehen lassen. Das Gebäude soll bis Ende 2019 stehen, ist mit mehr als 100kw Fotovoltaikanlagen ausgestattet, 22 hochmodernen Aulen, WiFi im gesamten Institut, regulierbaren Led-Lichtern, interaktiven Whiteboards, multimedialen Mehrzweckräumen und vielem mehr. Es wird an die aktuelle Grundschule angebaut und ist auf allen Ebenen smart.

Torbole-Nago: Die Eröffnung des neu renovierten Segelclubs

Im Mittelpunkt steht Sport, Innovation und ein Versprechen: für den Sporttourismus auf allerhöchstem Niveau gewappnet zu sein. Bei den Renovierungsarbeiten wurde u.a. das Pier verlegt, eine neue Rampe für den Bootsanlegeplatz geschaffen – auch wurde das zweistöckige Gebäude sowie seine herrliche Seeblick- Terrasse modernisiert. Segler aus der ganzen Welt sollen am Trienter Gardasee-Ufer alles finden, was ein Seglerherz sucht.

(Quelle: bresciaoggi.it; l’arena.it; gardapost.it, süddeutsche.de; tourismus.de, reisereporter.de)

 

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