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Denuncia di inizio attività

Mit der Baubeginn-Meldung, kurz DIA, wird das örtliche Bauamt (Ufficio Tecnico) über die geplanten Baumaßnahmen an einer Immobilie in Kenntnis gesetzt. Der Antrag wird für gewöhnlich von einem dafür berechtigten Fachmann (z.B. Architekt, Geometer oder Ingenieur) eingereicht und auf den Immobilienbesitzer, oder eine andere Person mit einem persönlichen Recht an der Immobilie, ausgestellt. Erhebt die Gemeindeverwaltung innerhalb von 30 Tagen keinen Einspruch, kann mit den Bauarbeiten sofort nach Ablauf dieser-, oder aber spätestens innerhalb eines Jahres, begonnen werden.

Die DIA hat eine Gültigkeit von 3 Jahren (beginnend ab dem 30. Tag nach Einreichung des Antrages), binnen dieser Frist müssen die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Ist dies nicht der Fall, so muss für die noch ausstehenden Bauarbeiten eine neue DIA beantragt werden. Der Abschluss der Bauarbeiten muss – in der Regel binnen 15 Tagen – zusammen mit einer Endabnahme durch den Bauleiter am Einheitsschalter der Gemeinde (Sportello Unico) gemeldet werden, woraufhin nach Prüfung der Unterlagen ein Bewohnbarkeitszeugnis erteilt wird.

Zusammen mit dem Antragsformular müssen je nach Art der Baumaßnahmen, der Region und dem Ort in dem sich die Immobilie befindet, eine Vielzahl weiterer Unterlagen eingereicht werden. Für den Fall dass Ihre Immobilie mit Auflagen des Denkmal- oder Landschaftsschutzes belegt sein sollte, werden zusätzlich auch die entsprechenden amtlichen Freigaben (z.B. vom Kulutsministerium) benötigt. Für gewöhnlich kümmert sich der von Ihnen beauftragte Fachmann um die Zusammenstellung dieser Unterlagen.

In der Praxis wurde die DIA zum Großteil durch die SCIA ersetzt und findet hauptsächlich nur noch Anwendung um Änderungen an den Bauplänen bei der Gemeinde zu erbitten. Die nachfolgenden Beispiele zeigen dennoch, welche Arten von Baumaßnahmen mit einer DIA durchgeführt werden könnten:

  • Jegliche Art von Sanierungs- und Restaurierungssarbeiten für welche keine Baugenehmigung benötigt wird

  • Außerordentliche Instandhaltungsarbeiten (z.B. Austausch von Sanitär- oder Heizanlagen, ohne dass dabei das Gebäudevolumen- oder die Zweckbestimmung verändert wird)

  • Änderungen an bereits bestehenden Baugenehmigungen, insofern das Gebäudevolumen dadurch unverändert bleibt

  • Änderungen an der Fassade, wie z.B. das Anbringen weiterer Fenster

  • Abbau architektonischer Hürden

Da es sich bei der DIA um eine Selbstdeklaration des Bauherren, unter Hinzuziehung eines Fachmannes, handelt, liegt die Verantwortung für die durchgeführten Baumaßnahmen hauptsächlich bei diesen beiden Personen. Möchten Sie diese Verantwortung nicht alleine tragen, so bietet die SCIA – eine andere Art von Baubeginn-Meldung – eine gute Alternative.

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