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Sanktionen und Erlass von Bausünden

Werden Baumaßnahmen an Immobilien anders als genehmigt- oder aber komplett ohne entsprechende Genehmigungen ausgeführt, oder werden diese erst nachträglich beantragt, so handelt es sich um einen Gesetzesverstoß, welcher mit diversen Sanktionen geahndet wird.

Abgesehen von eventuellen Sanktionen machen nicht genehmigte Modifizierungen die Immobilie auch unverkäuflich da der Ist-Zustand nicht mehr den offiziellen Bauplänen entspricht. Zudem wird die Immobilie unbewohnbar, da ohne ein Bewohnbarkeitszeugnis – welches nach Abschluss der Bauarbeiten ausgestellt wird – kein Anschluss an die öffentliche Strom-, Wasser- und Gasversorgung möglich ist.

 

Sanktionen

Werden nicht genehmigte bauliche Veränderungen an einer Immobilie festgestellt (z.B. durch eine Anzeige aus der Nachbarschaft), so wird meistens die Zahlung eines Bußgeldes fällig. Die Höhe des Bußgeldes variiert nicht nur von Gemeinde zu Gemeinde, sondern richtet sich auch nach Art und Umfang des Eingriffes. Im schlimmsten Fall kann es sogar passieren, dass der Ursprungszustand der Immobilie wieder hergestellt werden muss.

Erlass von Bausünden

Nicht genehmigte bauliche Veränderungen an einer Immobilie können eventuell auch nachträglich legalisiert werden (permesso in sanatoria). Hierzu müssen die getätigten Baumaßnahmen jedoch den aktuell gültigen Bauvorschriften entsprechen und zwar nicht nur zum Zeitpunkt des Antrags auf Erlass von Bausünden, sondern auch zum Zeitpunkt der Durchführung der Arbeiten. Es wird zudem eine Strafzahlung fällig. Die Höhe der Strafzahlung ist Abhängig von Art und Umfang der getätigten Bauarbeiten und des daraus resultierendem Wertzuwachses der Immobilie. Sind die getätigten Baumaßnahmen nur teilweise illegal, so wird das Strafmaß nur nach diesem Teil bemessen.

Achtung: nicht alle Schwarzbauten können nachträglich legalisiert werden. Vor allem wenn es sich um eine unerlaubte Erweiterung des Volumens handelt kann es im schlimmsten Fall passieren, das der ursprungszustand wieder hergestellt werden muss!

Verspätete Baugebinn-Meldung

Möchte man bereits begonnene oder gar abgeschlossenen Bauarbeiten – für welche eine Baubeginn-Meldung (DIA) ausreichend wäre – nachträglich legalisieren, so muss eine Baubeginn-Meldung zur Legalisierung nicht genehmigter Bauarbeiten – auch „verspätete Baubeginn-Meldung“ genannt – bei der Gemeinde eingereicht werden. Auch in diesem Fall müssen die getätigten Baumaßnahmen sowohl zum Zeitpunkt der Ausführung als auch zum Zeitpunkt des Antrages den aktuell gültigen Gesetzen und Sicherheitsnormen entsprechen.

Wird die verspätete Baubeginn-Meldung freiwillig eingereicht, wird eine Strafzahlung fällig. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich dabei nach Art und Umfang der nachträglich zu genehmigenden Baumaßnahmen. Die Bauarbeiten können, soweit noch nicht abgeschlossen, weiterlaufen.

Muss die verspätete Baubeginn-Meldung dagegen aufgrund einer Kontrolle der Bauaufsicht eingereicht werden, so wird ebenfalls ein Bußgeld fällig. Die Bauarbeiten müssen in diesem Falle jedoch bis zur endgültigen Genehmigung durch die zuständige Baubehörde unterbrochen werden. Diese kann innerhalb einer bestimmten Frist das Strafmaß festlegen und darüber entscheiden, ob die Bauarbeiten fortgesetzt werden dürfen oder aber der Ursprungszustand der Immobilie wieder hergestellt werden muss.

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