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Bruttowohnfläche

Metri quadri commerciali

Ist es nicht anders ausgewiesen, bezeichnet die ausgeschriebene Wohnfläche in Italien automatisch die Bruttowohnfläche. Die Bruttowohnfläche setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen und die Bemessungsgrundlagen können von Gemeinde zu Gemeinde leicht nach oben oder unten variieren.

Da je nach Immobilientyp unterschiedliche Komponenten für die Berechnung der Bruttowohnfläche anfallen und diese meist individuell vom Verkäufer oder Makler berechnet wird, kann die Differenz von Brutto- zu Nettowohnfläche („mq calpestabili“) stark variieren. Die nachfolgende Auflistung ist daher nur als grobe Orientierung gedacht um aufzuzeigen, was und zu welchen Teilen eventuell alles in die Berechnung der Bruttowohnfläche mit einbezogen werden könnte:

  • 100 % der Nettowohnfläche (alle in der Immobilie befindlichen Räume ohne Mauerwerk. Räume oder Raumteile die eine Raumhöhe von 1,50 m unterschreiten werden nicht in die Berechnung der Nettowohnfläche einbezogen)

  • 100 % der internen, nicht tragenden Wände (internes und auch externes Mauerwerk wird bis zu eine Tiefe von max. 50 cm zu 100 % angerechnet, Wände zu benachbarten Wohneinheiten nur zu 50 % und nur bis zu einer Tiefe von max. 25 cm)

  • 50 % der tragenden internen Wände und des externen Mauerwerks, bei Einfamilienhäusern 100 % (der Anteil der tragenden internen Wände und des externen Mauerwerks darf insgesamt nicht mehr als 10 % der Summe von Nettowohnfläche und interner, nicht tragender Wände betragen)
  • 60 % der Veranda/Terrasse
  • 50 % der Dachböden und Kellerräume mit direktem Zugang (ansonsten 25 %)
  • 50 % der Autostellplätze und Garagen
  • 35 % des Laubengangs, des überdachten Balkons, der überachten Terrasse (zu drei Seiten geschlossen)
  • 30 % des Balkons wenn in direkter Verbidung mit der Immobilie, ansonsten 15 % (Terrassen werden bis zu einer Größe von 25 qm zu 30 % bzw. 15 % angerechnet, darüber nur zu 10 % bzw. 5 %)
  • 15 % des Gartens einer Wohnung, bei Häusern 10 % (maximal bis zur Größe der Nettowohnfläche, darüber nur 2 %)
  • Aufzüge, Treppen und andere vertikale Verbindungen werden mit der von ihnen eingenommenen horizontalen Fläche bemessen, unabhängig davon, wie viele Stockwerke sie verbinden

  • Gemeinschaftsflächen wie Gartenanlage, Pool oder Tennisplatz werden meist anteilig, je nach Größe der Wohneinheit, angerechnet

  • Der Anteil der gesamten externen Wohnfläche darf für gewöhnlich nicht mehr als 30 % der Nettowohnfläche betragen

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