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Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

In Italien wird die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen durch die GSE (Gestore Servizi Energetici), eine zentrale Behörde des italienischen Wirtschafts- und Finanzministeriums zur Förderung der Erneuerbaren Energien, ausbezahlt. Die Einspeisevergütung berechnet sich je nach Anlagentyp und –größe und wird auf Basis des jeweils gültigen Conto Energia für 20 Jahre ausbezahlt.

Am 06. Juni 2013 hat die GSE die Fördergrenze von insgesamt 6,7 Milliarden Euro erreicht. Damit endete zum 06. Juli 2013 endgültig die staatliche Förderung von Photovoltaikanlagen über das Conto Energia, welches von 2005 bis 2013 in fünf verschiedenen Versionen erschien. Insgesamt wurden dank der Förderung über das Conto Energia in Italien über 530.000 Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 18.000 MW beantragt.  

Einen Überblick über alle 5 Förderprogramme finden Sie hier.

Das Conto Energia für Privathaushalte

Photovoltaik-Anlagen für den Eigenverbrauch mit einer Leistung von bis zu 200 kWp und Dachanlagen mit einer Leistung von bis zu 1.000 kWh zählen in Italien zu den kleinen Photovoltaik-Anlagen, welche auf Basis des vierten Conto Energia behandelt werden. Somit bestand für diese Anlagen keine Meldepflicht bei der GSE und es gab keine maximale Fördergrenze. Wurden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, sah das Conto Energia IV sogar eine Erhöhung der Einspeisevergütung vor. So gab es 10 % Förderzuschlag auf PV-Anlagen welche zu mindestens 60 % aus EU-Produktion stammen und einen Zuschlag von 5 Cent/kWh auf Dachanlagen im Austausch von Eternit oder asbesthaltigen Abdeckungen.

Die Schrittweise Reduzierung der Einspeisevergütung bekamen jedoch auch diese kleinen PV-Anlagen zu spüren, so dass im Jahr 2011 die Einspeisevergütung monatlich um einige Prozentpunkte absank und ab dem Jahr 2012 in halbjährlichen Degressionsschritten gekürzt wurde. Im Jahr 2013 fiel zudem die zusätzliche Vergütung aus dem Stromverkauf weg und die Einspeisevergütung unterteilte sich künftig in „Tariffa Omnicomprensiva“ (inkl. Stromverkauf) und „Tariffa Autoconsumo“ (Eigenverbauch).

Am 11. August 2014 trat der Gesetzentwurf „Spalma Incentivi“ innerhalb des Gesetzes „Decreto Competitività“ in Kraft, welcher nachträgliche Kürzungen der Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen ab 200 kW enthält. mehr

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