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Gemeindesteuer IUC

Die jährlich fällige Gemeindesteuer IUC (Imposta Unica Comunale) setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

Grundsteuer IMU (Imposta Municipale)

Von Immobilienbesitzern auf alle Immobilien zu bezahlen. Ausgenommen hiervon ist einzig die als Erstwohnsitz registrierte Immobilie, insofern diese nicht in die Gebäudekategorien A1, A8 und A9 fällt. mehr

Servicesteuer TASI (Tassa Servizi Indivisbili)

Zur Deckung der unteilbaren Servicekosten der Gemeinden (z.B. Beleuchtung, Instandhaltung der Straßen, …). Vom Besitzer und vom Nutzer der Immobilie anteilig zu zahlen, asugenommen ist auch hier die als Erstwohnsitz genutzte Immobilie. mehr

Müllgebühr TARI (Tassa sui Rifuiti)

Zur Deckung der kommunalen Müllgebühren. Vom Nutzer der Immobilien zu zahlen. mehr

 

Gut zu wissen:

  • Die IUC wird von der Gemeinde erhoben in welcher sich die betroffene Immobilie befindet. IMU und TASI sind einheitlich zum 16. Juni und 16. Dezember zur Zahlung fällig. Die Fälligkeit der TARI kann dagegen von den Gemeinden individuell festgelegt werden. Voraussetzung sind jedoch mindestens zwei Raten im Abstand von 6 Monaten.
  • Da sowohl die Höhe als auch die Fälligkeit der einzelnen Komponenten der Gemeindesteuer von den Gemeinden individuell festgelegt wird, können wir an dieser Stelle leider keine allgemeingültige Aussage diesbezüglich machen. Genauere Informationen erhalten Sie im lokalen Steueramt (Ufficio Tributi) Ihrer Gemeinde oder aber deren Website.
  • Wir erinnern an dieser Stelle nochmals, dass die Steuer in Italien eine Bringschuld ist. Der Steuerpflichtige muss eigentständig für eine vollständige und fristgerechte Zahlung sorgen, ohne dass hierfür zwingend eine Zahlungsaufforderung von Seiten der Gemeinde oder des Finanzamtes eingehen muss! Der Steuerzahler ist zudem verpflichtet, jedwede Änderung an der Immobilie bzw. die Inbesitznahme einer Immobilie bis zum 30. Juni des Folgejahres anhand einer „Gemeindesteuererklärung“ (Dichiarazione IUC) auf der Gemeinde zu melden.

Sanktionen

Für den Fall das die Steuer nicht oder nicht vollständig bezahlt wird, sind folgende Strafen vorgesehen:

  • Nicht- oder nicht vollständig bezahlt: Aufschlag von 30 % 

  • Nicht gemeldete Inbesitznahme einer Immobilie: Aufschlag von 100 bis 200 % (min. 50 €) 

  • Falschangaben: Aufschlag von 50 bis 100 % (min. 50 €)

  • Fehlende Antwort auf den von der Gemeinde zugestellten Fragebogen innerhalb von 60 Tagen nach Zustellung: Aufschlag von 100 bis 500 Euro

Die Strafen werden zu 1/3 erlassen für den Fall dass innerhalb der Einspruchsfrist von 60 Tagen die fällige Steuer, die Strafe und die anfallenden Interessen beglichen werden.

Prinzipiell ist zu empfehlen, die Berechnung der zu zahlenden Steuern von einem Steuerberater vornehmen oder zumindest prüfen zu lassen!

Weitere nützliche Informationen

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